von: Lennart am:23.02.2009
Zeilen wie diese sind wir schon fast von der „Bild“ gewöhnt. Nun sind die Journalisten (wieder Angela Wittig) noch einen Schritt weiter gegangen. Sie haben ein Urteil verkündet, bevor die Richter sich einig waren: am 13. Januar soll Frank M. die 14-jährige Thea befummelt haben. Das junge Mädchen hat angeblich mit ihrem Handy ihren Bruder angerufen, der dieses Gespräch aufzeichnete.
Mit dieser, laut „Bild“ „erdrückenden Beweislage“ haben sich die Reporter die Freiheit herausgenommen bei der ersten Verhandlung, die mehrere Stunden gedauert hat, nach ca. einer dreiviertel Stunde zu gehen und sich den Rest ihres Interviews außerhalb des Gerichts von Thea zu „besorgen“.
Bei dem zweiten Gerichtstermin, an dem die Freisprechung verkündet wurde, war von „Bild“ keiner mehr zu sehen, auch in der Zeitung wurde kein Wort über diesen Fall verloren. Das Gericht war sich sicher dass die Geschichte von dem Mädchen und ihrem Bruder nur erfunden war; auf dem Tonband war nur ein Rauschen zu hören.
Die Vorwürfe „Fummler“, „Sexstrolch“ und „Kinder-Schänder“ hat „Bild“ in keinster Weise zurückgenommen oder sich gar für entschuldigt.
Mehr darüber könnt ihr auf bildblog.de nachlesen
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