Hausaufgaben bringen überhaupt nichts

von: F-Kurs am:11.02.2008

Hausaufgaben bringen überhaupt nichts
Wenn es nach Wissenschaftlern der Universität Dresden geht, sollten Lehrer nie wieder Schularbeiten aufgeben. Eine Studie ergab: Ob Schüler Hausaufgaben machen oder nicht, ist eigentlich egal – zu besseren Noten führen sie jedenfalls nicht.
Hausaufgaben sind blöd, Schüler wussten das schon immer. Nach dem Unterricht noch zwei oder drei Stunden Vokabeln pauken und Matheaufgaben lösen – für viele ist das Zeitverschwendung.
Tatsächlich bringen Hausaufgaben den Schülern nicht besonders viel, hat eine Studie der Technischen Universität Dresden ergeben. Mehr noch: Sie haben angeblich keinen Effekt auf die Schulleistungen.
„Gute Schüler werden durch Hausaufgaben nicht unbedingt noch besser und schlechte Schüler begreifen durch bloßes wiederholen noch lange nicht, was sie schon am Vormittag nicht richtig verstanden haben“ , sagt Hans Gängler von der Erziehungswissenschaft der Tu Dresden.
Doch die Zeugnisnoten werden durch die Schularbeiten nicht beeinflusst.
Meiner Meinung nach kann man nicht direkt sagen, dass Hausaufgaben überhaupt nichts bringen. Einerseits finde ich es unnötig, wenn man den ganzen Tag in der Schule sitzt und sich anstrengen muss, sich danach noch hinsetzen zu sollen und Hausaufgaben machen. Ich denke, dass jeder einen Ausgleich, zum Beispiel Sport oder so, neben der Schule braucht, aber wenn man erst spät von der Schule kommt und dann noch Hausaufgaben machen muss, hat man dafür gar keine Zeit mehr. Außerdem bringt es nichts, wenn die Lehrer einem nur sogenannte „Fleißhausaufgaben“ aufgeben, damit man einfach nur beschäftigt wird oder die Hausaufgaben in der nächsten Schulstunde nicht mal verglichen werden oder die Lehrer selber nicht wissen, wieso sie diese Aufgaben aufgeben und diese total sinnlos sind. Anderseits ist es natürlich wichtig Hausaufgaben zu geben, damit nicht die ganze Schulstunde dafür benutzt wird, um diese zu machen und außerdem könnte man auch die nächste Schulstunde darauf aufbauen und so setzt sich jeder nochmals zu Hause hin und beschäftigt sich mit dem Thema, weil nicht jeder Schüler selbstständig was wiederholt. Schließlich bringt es aber auch nichts, wenn man die Hausaufgaben nur „schlampig“ oder gar nicht macht, man sollte diese dann auch ernst nehmen, wenn sie sinnvoll sind!

Nachtrag vom 13.02.2008:
Der Verfasser der Studie wurde heute im Radio interviewt, was man hier anhören kann